Der Rechner prüft eine 15-stellige IMEI auf ihre Prüfziffer, ergänzt bei einer 14-stelligen Nummer die fehlende 15. Ziffer und liest aus den ersten acht Ziffern (TAC) Hersteller und Modell aus, soweit unsere lokale TAC-Datenbank sie kennt. Alle drei Schritte laufen vollständig in deinem Browser — die Nummer verlässt die Seite nicht und wird nirgends gespeichert.
Was der Rechner nicht kann: sagen, ob das Gerät gestohlen gemeldet, gesperrt oder an einen Netzbetreiber gebunden ist. Das steht in keiner Ziffer, sondern in Datenbanken — dafür gibt es den IMEI-Check.
Eine IMEI (International Mobile Equipment Identity) hat 15 Ziffern in drei Blöcken. Die ersten acht bilden den Type Allocation Code (TAC), der Gerätetyp und Modell kennzeichnet; seine ersten beiden Ziffern nennen die Meldestelle (Reporting Body), die den Code vergeben hat. Es folgen sechs Ziffern Seriennummer, die das einzelne Gerät innerhalb des Modells unterscheiden, und zum Schluss die Prüfziffer.
Bis 2003 waren die Ziffern 7 und 8 ein eigener Block, der Final Assembly Code (FAC) für das Montagewerk. Seit dem 1. April 2004 gehören sie zur TAC; ältere Nummern tragen an dieser Stelle oft die Übergangswerte 00. Für die Prüfziffer spielt das keine Rolle — sie wird immer über alle 14 vorangehenden Ziffern gebildet.
| Stellen | Block | Bedeutung |
|---|---|---|
| 1–2 | Reporting Body Identifier | Meldestelle, die die TAC vergeben hat (z. B. 35 = BABT, 01 = CTIA, 86 = TAF) |
| 3–8 | Rest der TAC | Zusammen mit 1–2 der achtstellige Type Allocation Code: Hersteller und Modell |
| 9–14 | Seriennummer (SNR) | Laufende Nummer des einzelnen Geräts innerhalb der TAC |
| 15 | Prüfziffer (CD) | Nach Luhn aus den Stellen 1–14 berechnet |
Die Prüfziffer folgt der Luhn-Formel (ISO/IEC 7812-1), demselben Verfahren wie bei Kreditkartennummern. Von links gezählt wird jede zweite Ziffer verdoppelt — also die Stellen 2, 4, 6, 8, 10, 12 und 14. Ergibt die Verdopplung eine zweistellige Zahl, werden ihre Ziffern addiert (16 wird zu 7), was dasselbe ist wie 9 abzuziehen. Alle 14 Werte werden summiert; die Prüfziffer ist die Zahl, die die Summe auf das nächste Vielfache von 10 hebt.
Beispiel mit 49015420323751: Die Summe der 14 bearbeiteten Ziffern ist 52, das nächste Vielfache von 10 ist 60, die Prüfziffer also 8. Die vollständige IMEI lautet 490154203237518. Zum Prüfen einer 15-stelligen Nummer rechnet man genauso, nimmt die 15. Ziffer unverdoppelt mit — und die Gesamtsumme muss ohne Rest durch 10 teilbar sein.
| Stelle | Ziffer | Verdoppelt? | Wert |
|---|---|---|---|
| 1 | 4 | nein | 4 |
| 2 | 9 | ja → 18 → 9 | 9 |
| 3 | 0 | nein | 0 |
| 4 | 1 | ja → 2 | 2 |
| 5 | 5 | nein | 5 |
| 6 | 4 | ja → 8 | 8 |
| 7 | 2 | nein | 2 |
| 8 | 0 | ja → 0 | 0 |
| 9 | 3 | nein | 3 |
| 10 | 2 | ja → 4 | 4 |
| 11 | 3 | nein | 3 |
| 12 | 7 | ja → 14 → 5 | 5 |
| 13 | 5 | nein | 5 |
| 14 | 1 | ja → 2 | 2 |
Die Prüfziffer ist eine Tippfehler-Sicherung, kein Echtheitsnachweis. Luhn erkennt jeden einzelnen falsch eingegebenen Ziffernwert und fast jede Vertauschung zweier benachbarter Ziffern (die einzige Ausnahme ist 09 ↔ 90). Meldet der Rechner „ungültig“, ist die Nummer fast immer falsch abgeschrieben — nicht das Gerät gefälscht.
Umgekehrt beweist „gültig“ nur, dass die 15 Ziffern zueinander passen. Ob es das Gerät gibt, ob es als gestohlen gemeldet ist, ob eine iCloud-Aktivierungssperre oder ein SIM-Lock aktiv ist, steht in den Datenbanken der GSMA, der Hersteller und der Netzbetreiber. Diese Fragen beantwortet nur eine Abfrage — bei uns kostenlos für den Grundstatus und mit Bericht für den Kauf.
Manche Android-Geräte, Netzbetreiber-Portale und Exportlisten zeigen die IMEI ohne Prüfziffer, also als 14 Ziffern. Andere geben die IMEISV aus: 16 Ziffern, bei denen statt der Prüfziffer eine zweistellige Software-Versionsnummer (SVN) am Ende steht. Beides ist dieselbe Gerätekennung, nur anders geschnitten. Für einen Datenbank-Check brauchst du die 15-stellige Form: Gib die ersten 14 Ziffern in den Rechner ein, er ergänzt die Prüfziffer.
Nicht verwechseln: Die MEID von CDMA-Geräten hat 14 Stellen im Hexadezimalsystem (Buchstaben A–F sind möglich) und benutzt ein anderes Prüfziffernverfahren. Dieser Rechner ist ausschließlich für IMEIs gedacht.
Die TAC wird von der GSMA über Meldestellen vergeben und bezeichnet ein Modell, nicht ein einzelnes Gerät — alle iPhones einer Modellvariante teilen sich dieselben acht Anfangsziffern. Unsere lokale Datenbank ordnet vielen Apple- und Samsung-TACs Marke, Modell und teils Speichergröße oder Farbe zu; kennt sie eine TAC nicht, heißt das nur, dass sie nicht hinterlegt ist. Ob die TAC zum tatsächlich vorliegenden Gerät passt, zeigt erst der Abgleich mit der Geräteabfrage.
Die ersten beiden Ziffern nennen die Meldestelle: 01, 10, 30 und 33 stehen für die CTIA (USA), 35 und 44 für die BABT (Großbritannien), 86 für die TAF (China), 91 für das TEC (Indien), 98 und 99 für die GSMA selbst. Die meisten in Europa verkauften Geräte beginnen mit 35 — das sagt etwas über die Zulassungsstelle, nichts über den Verkaufsmarkt.
Ja. Eine Prüfziffer zu berechnen ist Arithmetik über eine Nummer, die dir bereits vorliegt; der Rechner erzeugt keine neuen Gerätekennungen und verändert kein Gerät. Etwas anderes ist das Umprogrammieren der IMEI eines Telefons: Das ist in mehreren Ländern strafbar (in Großbritannien seit dem Mobile Telephones Re-programming Act 2002) und macht ein Gerät auf dem Gebrauchtmarkt wertlos. Dafür gibt es hier kein Werkzeug.
In fast allen Fällen ist eine Ziffer falsch abgeschrieben oder zwei sind vertauscht. Prüfe außerdem, ob du 15 Ziffern hast: 14 Stellen sind eine IMEI ohne Prüfziffer, 16 Stellen eine IMEISV mit Software-Version, 14 Zeichen mit Buchstaben eine MEID. Erst wenn die Nummer nachweislich korrekt vom Gerät stammt und trotzdem nicht aufgeht, ist das Etikett oder die Anzeige selbst verdächtig.
Nein. Validierung, Prüfziffer und TAC-Abfrage laufen als JavaScript in deinem Browser gegen eine mitgelieferte Tabelle; es wird nichts übertragen und nichts gespeichert. Erst der eigentliche IMEI-Check auf der Startseite fragt Datenbanken ab — und sagt das auch.
Die IMEI hat 15 Ziffern mit Prüfziffer. Die IMEISV hat 16 Ziffern: dieselbe TAC und Seriennummer, aber statt der Prüfziffer eine zweistellige Software-Versionsnummer. Die MEID ist die Kennung von CDMA-Geräten, 14 Zeichen hexadezimal. Alle drei identifizieren die Hardware, nicht den Nutzer — dafür ist die IMSI auf der SIM-Karte da.
Vorgesehen ist das nicht: Jede Seriennummer wird innerhalb einer TAC nur einmal vergeben. Doppelte IMEIs entstehen durch Klonen oder Umprogrammieren. Fällt so ein Duplikat auf, können Netzbetreiber beide Geräte sperren — ein weiterer Grund, vor dem Kauf einen Blacklist-Check zu machen.
Nein. Die Prüfziffer weiß nichts über die Geschichte des Geräts. Gestohlen gemeldete Geräte stehen mit ihrer — völlig gültigen — IMEI auf der GSMA-Blacklist. Ob das so ist, zeigt nur ein Blacklist-Check.
Ein Service der TR Vertriebs GmbH – Ihr Partner für professionelle IMEI-Überprüfung.