Prüfe per IMEI-Nummer, ob ein Smartphone auf einer internationalen Blacklist steht – also als gestohlen, verloren oder gesperrt gemeldet wurde. So kaufst du kein Gerät, das jederzeit vom Netz genommen werden kann.
Die IMEI-Blacklist ist eine globale Sperrliste, die von Netzbetreibern und der GSMA gepflegt wird. Wird ein Handy als gestohlen oder verloren gemeldet, landet seine IMEI auf dieser Liste – und das Gerät verliert den Zugang zu Mobilfunknetzen, oft länderübergreifend.
Ein Gebrauchtgerät mit Blacklist-Eintrag ist praktisch wertlos: Telefonieren und mobiles Internet funktionieren nicht mehr. Deshalb gehört der Blacklist-Check zu den wichtigsten Prüfungen vor jedem Gebrauchtkauf.
Du brauchst nur die IMEI des Geräts. Lass sie dir vom Verkäufer geben oder lies sie selbst mit *#06# aus, bevor du kaufst.
Whitelist bedeutet, das Gerät ist unauffällig und voll nutzbar. Blacklist heißt, es wurde gesperrt – meist wegen Diebstahl, Verlust oder offener Forderungen. Eine Greylist markiert Geräte, die beobachtet werden, etwa bei laufenden Streitfällen.
Ein sauberer Status zum Kaufzeitpunkt ist wichtig, aber keine Ewigkeitsgarantie: Ein Gerät kann nachträglich gemeldet werden. Kaufe deshalb nur von vertrauenswürdigen Quellen und bewahre den Kaufbeleg auf.
Zeigt der Check einen Blacklist-Eintrag, solltest du vom Kauf absehen. Hast du das Gerät bereits gekauft, wende dich an den Verkäufer und – bei Diebstahlverdacht – an die Polizei. Ein als gestohlen gemeldetes Gerät darf nicht weiterverkauft werden.
Für den eigenen Schutz: Notiere dir die IMEI deiner Geräte. Geht ein Handy verloren, kannst du es bei deinem Netzbetreiber sperren lassen, wodurch es selbst auf der Blacklist landet.
Prüfe die IMEI-Nummer gegen die internationale Blacklist. Steht das Gerät dort, wurde es als gestohlen oder verloren gemeldet und ist gesperrt. Der Check funktioniert online und in Sekunden.
In der Regel nicht: Ein Blacklist-Eintrag sperrt den Zugang zu Mobilfunknetzen, häufig länderübergreifend. Telefonieren und mobile Daten funktionieren dann nicht mehr.
Die Abfrage greift auf netzbetreiber- und GSMA-basierte Datenbanken zu. Sie zeigt den Status zum Abfragezeitpunkt – ein sauberes Gerät kann theoretisch später noch gemeldet werden.
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